Der diabetische Fuß

Illustration diabetischer Fuß

Was man wissen sollte

Im Rahmen der Therapierung des diabetischen Fußes nimmt der OSM im interdisziplinären Behandlungsteam eine wichtige Stellung ein.

Ziel ist eine belastungsreduzierende Versorgung von Füßen bei beginnender Neuropathie, Angiopathie oder bei bereits bestehenden malum perforans. Der Orthopädie-Schuhmacher kann durch individuell angefertigte Hilfsmittel die Mobilität des Patienten erhalten oder zur Wiederherstellung entscheidend beitragen.

Zur Vermeidung von Fußverletzungen ist adäquates Schuhwerk wichtig, insbesondere die diabetesadaptierte Fußbettung. In den letzten Jahren stand der Orthopädie-Schuhmacher zunehmend vor dem Problem, Diabetiker mit zum Teil schwerwiegenden Fußproblemen versorgen zu müssen. Durch orthopädie-schuhtechnische Versorgungen können nicht nur medizinische Maßnahmen begünstigt und unterstützt, sondern ebenso dem Entstehen von Geschwüren durch situationsbezogene und handwerklich sorgfältige Versorgung vorgebeugt werden. Dadurch verringert sich die Gefahr von Infektionen und drohenden Amputationen.

Ziel aller orthopädie-schuhtechnischen Maßnahmen beim diabetischen Fuß ist eine Verringerung des Drucks unter der Fußsohle.

Hierbei müssen die Druckverhältnisse im statischen und dynamischen Zustand ermittelt werden, da beim diabetischen Fuß der Abrollvorgang und das Gangbild verändert sind.

Wir bieten Ihnen die passenden Schuhe für ihre Füße und somit für Ihren ganzen Körper.


Ihr Schmerzempfinden kann gestört sein.

Aua das tut weh!


Beim normalen Fuß

Was ist da los?


Beim diabetischen Fuß

Uhr

Jede Verletzung kann gefährlich sein. Gehen Sie daher auch bei kleinsten Wunden, Blasen oder Druckstellen sofort zum Arzt.

Bett

Infizierte Wunden sind Zeitbomben und gehören ins Bett.

Schuh

Druckstellen müssen durch geeignete Maßnahmen entlastet werden.

Es Bestehen Gefährdungen durch:

gefährderter Fuß
  • Nervenstörung
  • Durchblutungsstörung
  • Knochenveränderung
  • Verletzungen
  • schlechte Wundheilung
  • Infektionsgefahr
Fußskelet

Druckstellen sind gefährlich! Aus ihnen entstehen leicht offene Wunden, so dass Amputationsgefahr besteht.

Unterseite Fuß

Lassen Sie sich von Ihrem Orthopädie-Schuhfachgeschäft über vorbeugende Fußbettung und Vorsorgemaßnahmen beraten.

Knochen- und Skelettveränderung:

Fußskelet
  • Ballen-Hohlfußstellung bei Neuropathie
  • Untergang der kleinen Fußmuskeln
  • vermehrter Zug der Wadenmuskulatur
  • Steilstellung des Mittelfußknochens
  • Tiefertreten der Mittelfußknöpfchen
  • Krallenstellung der Zehen
Osteoarthropathie
  • Osteoarthropathie
  • Ernährungsstöhrung des Knochens und der Knorpel
  • Entkalkung der Knochensubstanz
  • leichtere Verbiegbarkeit
  • vermehrte Brüchigkeit der Knochen
  • Zerstörung der Gelenkflächen und des Gelenkzusammenhaltes
  • Totales Absintern des Fußgewölbes
  • Entwicklung zum Charcot-Fuß

Gefährdete Stellen

Fußsole
  • Fußsohle
  • 1 Zehenkuppen
  • 2 Großzehenballen
  • 3 Kleinzehenballen
  • 4 Mittelfußköpfchen II, III, IV
  • 5 Fersenrand
Fußrücken
  • Fußrücken
  • 1 Krallenzehen
  • 2 Hallux valgus (Großzehen-Schiefstellung)
  • 3 Hallux rigidus (Großzehen-Grundgelenkversteifung)
  • 4 Digitus quintusvarus (Kleinzehen-Schiefstellung
  • 5 Fußrückenhöcker
Schmerstellen
  • 1 Nägel und Nagelbett
  • 2 Zehenzwischenräume
  • 3 Basis Metalarsale V
  • 4 Haglundferse
  • 5 Äußerer Knöchel
  • 6 Schuhabschluss

Gesundheit vor Mode

verschiedene Schuhe


Bequeme Schuhe für mehr Fußgesundheit.

Enge Schuhe


Keine engen und absatzhohen Schuhe tragen.

Füße am Spiegel


Füße und Schuhe immer kontrollieren.

Gegenstände


In den Schuhen finden sich häufig so manche Gegenstände.

Stoß an Bettkante

Für den nächtlichen Weg zur Toilette sind Hausschuhe zu empfehlen!
Niemals barfuß laufen! Auch in der Wohnung lauern viele Gefahren.

Weicher Hausschuh


Tragen Sie weiche gepolsterte Schuhe.

Harter Hausschuh


Keine Schuhe mit Fußbett aus hartem Material. Hornhautbildung.